
Unsere Kenia-Rundreise im Jahr 2005 war eigentlich nichts anderes als die XL-Version unserer Reise von 2003, die uns so gut gefallen hatte, dass wir das alles noch einmal erleben wollten, uns aber zusätzlich für die eine oder andere Etappe der Reise etwas mehr Zeit wünschten.
Obwohl bezüglich der Teilnehmer ziemlich nah am worst case, war die Reise insgesamt ein voller Erfolg - und dies nicht zuletzt deshalb, weil wir zu unserer großen Überraschung und Freude in Nairobi erfuhren dass der Begleiter für sechs Tage unserer Safari kein anderer war als Lazarus, unser "alter" Guide von der letzten Rundreise, mit dem wir so viele unvergessliche Stunden erlebt hatten.
Ausgangspunkt der Safari war Mombasa Airport, von wo wir über die "Autobahn" Mombasa - Nairobi zum Tsavo West Nationalark fuhren. Nach einer Übernachtung in der Kilaguni Lodge ging es über staubige und öde Pisten weiter zum Amboseli, von wo wir nach zwei Tagen in den paradiesisch anmutenden Grasebenen mit Kenya Air nach Nairobi flogen.
Nach einem Besuch der Blixenfarm (bitte, war nicht meine Idee, am beeindruckendsten war noch Karen Blixens original erhaltenes Plumpsklo!) ging es weiter zur Samburu National Reserve mit einer Übernachtung am Mount Kenya.
Nach zwei sehr ereignisreichen Tagen in den Galeriewäldern entlang des Ewaso Ngiro und stimmungsvollen Abenden in der zauberischen Samburu Serena Lodge machten wir uns auf den Weg zum Lake Nakuru mit Zwischenstopps in Thomson's Falls und an der Äquatorlinie in Nanyuki.
Bereits am nächsten Tag ging es auf die längste und schrecklichste Teilstrecke unserer Safari in Richtung Masai Mara wo wir jedoch für die Strapazen reichlich belohnt wurden. Nach zwei Tagen mussten wir die unsägliche Strecke bis Nairobi noch einmal zurücklegen. Bevor uns Kenya Air nach Mombasa brachte (die Kekse zum "Kaffee" schmeckten womöglich noch ranziger als vor zwei Jahren), wurden wir im Carnivor mit allerlei exotischen "Leckerbissen" ("schmeckt wie Huhn") abgefüttert.
Nach "tränenreichem" Abschied von unseren Mitreisenden dauerte es nur noch eine halbe Stunde bis zu unserem Hotel am Shanzu Beach wo wir endlich wieder einmal ausschlafen und uns von den 2000 km auf kenianischen Straßen erholen konnten.