
Januar 2012 Newsletter aus Ostafrika
Lieber Leser,
Frohes neues Jahr 2012.
Das alte Jahr, das einen guten Anteil an dramatischen Ereignissen hatte, liegt
nun hinter uns und es ist meine Hoffnung, dass das gerade begonnen Jahr 2012
weniger aufregend sein wird.
Der erste Newsletter in diesem Jahr ist kurz da die
Nachrichten von anderen wichtigen Ereignissen in die Schlagzeilen dominiert
haben.
Ich wünsche Ihnen ein sehr erfolgreiches und gutes Jahr 2012.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Straus
Parkeintrittsgebühren in Kenia 2012 höher
Kenya Wildlife Service hat die Park Eintrittsgebühr
für den Lake Nakuru und den Amboseli Nationalpark mit Wirkung zum 1. Januar
2012 auf USD 80 angehoben. Die neuen Preise für den Tsavo, Meru
und Kora sind nun USD 65. Als Gründe werden die gestiegenen Kosten für
Personal, Unterhaltung, verbesserte Sicherheit und Regierungspolitik genannt,
die vorsieht dass sich die Parks selbst tragen sollen.
Kenias Einnahmen aus dem Tourismus sind um 11 % gestiegen
Kenias Einnahmen aus dem Tourismus bis Oktober 2011 stiegen auf USD 960 mio von USD 864 mio im
Vergleichszeitraum des Jahres 2010. Die Zahl der Touristen Ankünfte stieg um 16
% auf 1 Million von 896,000.
Serena hat Movenpick Hotel in Dar es Salaam übernommen
Serena Hotels hat jetzt auch ein Hotel in Dar es Salaam
als Teil seiner Expansionspolitik mit dem Ziel den Safaribereich in Tansania
abzudecken. Das von Mövenpick übernommene Hotel operiert unter dem Namen Dar es
Salaam Serena Hotel.
Turkish Airlines und South
African Airlines fliegen jetzt Kigali in Rwanda an
Ein 32% Anstieg in den Einnahmen aus dem Tourismus und 28% mehr Besucher in
Ruanda veranlasst mehr und mehr Fluggesellschaften Kigali anzufliegen. Eine
Marketing-Kampagne ist für 2012 mit dem Ziel geplant, die Zahl der Besucher in
Ruanda zu erhöhen.
Vulkanausbruch im Virunga National Park in
der Demokratischen Republik Kongo
Der Nyamuragira, Afrikas aktivste Vulkan brach in den
letzten Monaten aus, verbunden mit spektakulären Lavaausfluss,
hell oranger Rauch und Asche. Der Vulkan befindet
sich in Kongos Virunga National Park, etwa 40 km
nördlich der Stadt Goma in der nördlichen Kivu Provinz. Der Vulkan bricht im Durchschnitt alle zwei
Jahre aus und befindet sich nordwestlich von einem anderen aktiven Vulkan dem Nyiragongo. Der Ausbruch und die Lava scheint
aus einem Low-Level-Riss zu kommen auf einer ebenen
Fläche östlich des Vulkans und die Lava fließt nach Norden in Richtung eines
unbesiedelten Teils des Virunga National Park. Es
besteht aber noch keine Gefahr für die Tierwelt. Der Ausbruch scheint auch
keine Gefahr für die umliegende Bevölkerung und die Stadt Goma
- oder die Berggorillas und anderen Wildtieren darzustellen. Seit 1882 ist der
3.058 Meter hohe Nyamuragira mehr als 40-mal
ausgebrochen, aber Todesfälle durch diese Ausbrüche sind selten. Ausländische
Besucher finden eine solche Gelegenheit sehr verlockend und mehrere mutige
Reisende sind bereits vor Ort um das Spektakel hautnah mitzuerleben.
Tansania hat mehr zu bieten als den Kilimanjaro, die Serengeti und den
Ngorongoro
Tansania ist weltbekannt für den höchsten Berg Afrikas dem Kilimanjaro, die
Serengeti und den Ngorongoro Krater. Tansania bietet sehr viel mehr für
Besucher die unbekannte Regionen sehen und erfahren wollen. Tansania hat
insgesamt 17 Nationalparks und Schutzgebiete und eine Anzahl von dramatischen
sehen wie zum Beispiel den Lake Victoria - dem zweitgrößten See der Welt - und
dem Lake Tanganyika, dem längsten Süßwasser der Welt.
Eine neue Strategie um die Sicherheit an Kenias Stränden zu verbessern
Ein Plan die Strandverkäufer Situation zu verbessern nimmt Gestalt an, Dank
eines EURO 1,2 mio Beach Management Pilot Programme.
Stakeholders in der Tourismusindustrie — eingeschlossen Boot Operators, Andenkenverkäufer und andere Händler an den Stränden Kenias
— haben begonnen ihre Aktivitäten am 12 km langen Bereich von den Tudor und Mtwapa Creeks zu verlegen. Die mehr als 2000 Operator
werden an speziell eingerichteten Plätzen ihrem Gewerbe nachgehen und so die
Sicherheit an den Stränden zu erhöhen und die Belästigung von Touristen zu
vermindern. Das sechs Monate dauernde Pilot Projekt wurde durch den Kenya Wildlife Service gestartet und wird durch die Regierung
finanziert.
Kenia ist viel mehr als nur Minibus Tourismus
von Michael Poliza
Ich lebe in Kapstadt und war an Südafrikas nachhaltigem und small-scale
Tourismus gewöhnt. Ich war von Destinationen wie Botswana, wo die
Tourismusbranche jung war (vor allem im Vergleich zu Ostafrika) verwöhnt
worden, wo die Zahl der Touristen sorgfältig kontrolliert wurde und die Lodges und Camps klein sind. Was für ein Schock in der
Masai Mara 20 oder mehr Fahrzeuge rund um nur einen Löwen zu finden! Ich war
überzeugt, Kenia konnte keine echte Wildnis mehr bieten.
Ich war so falsch!
Ein Jahr später, als ich endlich beschlossen hatte, wieder zurückzukehren, habe
ich versucht mit offenen Augen zu reisen. Ich war froh darüber
.... Nach ein paar Tagen merkte ich, dass, wenn man weiss
wohin zu gehen das Kenia eine Fülle von atemberaubender, unberührter Wildnis
bietet. Ich würde sagen dass mehr als 90-95 % der Besucher weniger als 5-10 %
des Landes besuchen. Wenn Sie in sich von den Massen fernhalten - das ist sogar
möglich in der Masai Mara - erleben Sie einige der einzigartigsten Gegenden der
Welt. Kenias Vielfalt ist klar atemberaubend: die Ebenen der Mara, die Strände
am Indischen Ozean, der Regenwald im Hochland, Schnee auf dem Mount Kenya,
riesige Wasserfälle, riesige Wüsten, Vulkane, malerische Dünen, fantastische
Felsformationen, tiefe Sümpfe, usw. - schwer vorstellbar, aber es ist alles
hier!
Ich besuche Kenia mindestens drei oder vier Mal im Jahr, oft mit Freunden. Ich
bin so etwas wie ein Experte bei der Suche nach den schönsten und ungezähmten
Orten. Mein persönlicher Favorit ist eindeutig der Norden. Lake Turkana, Suguta Valley, See Logipi, Aruba Rock, und Chalbi
Wüste sind Gebiete die schwer zu erreichen und immer noch völlig unberührte
sind und atemberaubend. Ich habe viel Zeit in diesen Gebieten verbracht. Mein
neues Buch spiegelt meine Liebe zu diesem Teil der Welt. Hoffen wir, dass jede
künftige Entwicklung in diesen unberührten Gebiete in verantwortungsvollem und
nachhaltigem Masse sein wird .
By Michael Poliza 3rd Jan
2012
http://www.huffingtonpost.com/michael-poliza/exploring-kenyas-pristine_b_1180892.html
Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte:E-mail:
KenyaOneToursOffice@africaonline.co.ke -
safaris@kenyaonetours.com